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Ruhruniversität Bochum

Schriftrelief RUB, Ruhruniversität Bochum

Im Jahr 1973 gestaltete der Solinger Bildhauer Henrik Dywan über der Ausfahrt der Universitäts-straße, nördlich der Universitätsverwaltung, den leicht abstrahierten Schriftzug „Ruhruniversität“ als dekonstruiertes Betonrelief. Es verkleidet die Brüstung und Tragplatte der Campus-Laufebene im 1. OG.
Durch die Plastizität und das hochreliefartige Heraustreten der Buchstaben aus der Kassetten-verkleidung beeinflusst der Schattenwurf je nach Sonneneinstrahlung die Gesamtwirkung des Schriftzuges.

Das Relief besteht aus 14 zusammengesetzten, ca. 2,50 m breite Betonfertigteilen. Die beiden Endabschnitte sind etwas schmaler.
Jedes Buchstabenfragment wurde einteilig, jedoch in der Tiefe in 10 cm Schritten abgestuft mit der dahinter liegenden Kassette zusammen gegossen. Die einzelnen Buchstabenebenen erwecken daher den Anschein eines Bausteinprinzips, bei dem die Einzelformen übereinandergesetzt wären.
Bei den hochstehenden Buchstabenfragmenten sind keine Bewehrungen zu detektieren. Entweder besitzen sie eine sehr tief eingebaute oder, eher unwahrscheinlich, gar keine Bewehrung.
Die Galerie-Brüstung erhält eine stark geometrische Strukturierung durch den Schriftzug.
Die Galerie Brüstung weist eine Gesamtlänge von 34,36 m auf und eine Höhe von 3,28 m.
Das Besondere an dieses Relief ist der Höhenunter-schied in den Buchstaben, der zwischen 10 und 40 cm vor der Hintergrund-Ebene liegt.

Kategorie: Baudenkmalpflege